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Wie ich es mache - EDV-Hardware im Büro

Die perfekte Arbeitsumgebung kann ich mir als Freiberufler selbst erschaffen. Ich beschreibe hier die Hardware an meinem Computer-Arbeitsplatz in meinem Büro. Ich hoffe, es inspiriert Sie.

LAN

Das Beste, was ich in den vergangenen 15 Jahren gemacht habe: In allen Zimmern ist mindestens eine Netzwerkdose, um nicht via WLAN, sondern LAN ins Internet oder auf andere Rechner im Haus zu kommen. Es ist ein riesiger Unterschied. LAN ist schnell und zuverlässig (WLAN ist Spielzeug).

PC

Was gibt es da besonderes zu erzählen? Es ist ein Standard-Büro-PC. Er ist mit einem Netzwerkkabel an LAN und Internet angeschlossen. Eine SSD enthält Betriebssystempartition, eine Partition für persönliche Einstellungen und eine Auslagerungspartition. Im Betrieb gibt es nichts von der SSD zu hören. Außerdem ist noch eine 3,5-Zoll-Festplatte verbaut, die jede Nacht ab 3 Uhr ein inkrementelles oder volles Backup der Daten zieht und ansonsten in den Ruhezustand versetzt ist. Alle Daten liegen auf einem Server-PC, der im Keller steht. Da steht er kühl, macht seinen Lärm, bedient die Telefonanlage via USB und ist über einem Switch ins LAN integriert.

Monitor

Seit Ende 2016 habe ich einen neuen Monitor: 3840 X 2048 Pixel. Das ist doppelt so viel Arbeitsfläche, wie vorher (Platz kann man ja nie genug haben) :-)

Früher benutzte ich drei Monitore (3 x 1280 x 1024 Pixel). Ich hatte etwa 2003 angefangen, zwei Monitore zu benutzen. Wenn man das einmal hatte, kommt man nicht auf die Idee, auf einen Monitor zurückzufallen. Man kommt aber auf die Idee, einen dritten dazu zu stellen.

Maus

Ich benutze keine Maus. Ich benutze einen Trackball – jedenfalls an diesem Arbeitsplatz, und nur hier. Es braucht etwas Umgewöhnungszeit, mit dem Daumen zu rollen, statt den ganzen Unterarm zu bewegen. Es funktioniert anders, aber genau so gut. Die Besonderheit des Trackballs fällt mir eigentlich nur noch dann auf, wenn andere Leute an meinem PC den Trackball hin und her schieben, beim scheiternden Versuch, den Zeiger auf der Bildschirmfläche zu verschieben.

Ich verteile dadurch die körperliche Belastung: mal benutze ich eine Maus – und riskiere einen „Mausarm“, mal benutze ich den Trackball und „trainiere meine Daumenmuskulatur“.

Grafik-Tablett

Via USB kann ich ein Grafik-Tablett anbinden. Das benutze ich selten, bin aber dann froh, es nutzen zu können.

Tastatur

Ich benutze eine mechanische Tastatur in Standardgröße, kabelgebunden und ohne zusätzliche (Multimedia-) Tasten. Leider kennen die wenigsten mechanische Tastaturen. Leider sind sie auch relativ teuer. Allerdings ist eine Tastatur eine Schnittstelle zwischen Machine und Mensch und Usability an dieser Schnittstelle hat absolute Priorität. Ich habe den Eindruck, mit mechanischen Tastaturen ein besseres Feedback von der Taste zum Finger zu bekommen und weniger Tippfehler zu machen.

Ziffernblock-Hack

Ich bin kein Zahlenmensch. Zahlenreihen einzutippen habe ich am Telefon gelernt. Das Telefon hat aber einen Ziffernblock, der sich vom Ziffernblock auf PC-Tastaturen unterscheidet: die obere Reihe: 123 (statt 789), die mittlere Reihe: 456 (kein Unterschied), die untere Reihe: 789 (statt 123). Ich habe die Maschine dem Menschen (konkret: mir) angepasst, indem ich die Tasten auf der Tastatur getauscht habe und die Tastenbelegung umprogrammiert habe. Jetzt kann ich den Ziffernblock so bedienen, wie an meinem Telefon.

Telefon-Ziffernblock PC-Tastatur-Ziffernblock (getauschte Tasten)

Feststelltasten-Hack

Seit Anfang der 90er Jahre heble ich die Feststelltaste aus meiner Tastatur immer raus (dauert eine Sekunde). Ich benötige die Feststelltaste nie. Ich bin aber kein perfekter 10-Finger-Schreiber, sodass ich versehentlich die Feststelltaste drücke und erst spät den Fehler bemerke (aber nur, wenn es denn eine gibt :-) ). Im Prinzip könnte ich der Feststelltaste durch Umprogrammierung eine andere Funktion zuweisen, das dauert aber länger als eine Sekunde – und ich brauche keine Sondertaste.

Audio

Lautsprecher

Zwei Lautsprecher stehen in Armweite auf dem Schreibtisch. Es sind preiswerte, aktive Stereo-Monitorboxen aus einem Geschäft für Musiker-Bedarf – mit Lautstärkeregler und Kopfhörereingang vorne und eingebautem Netzteil.

Die eigentliche Funktion von Monitorboxen ist es, nah am Mischpult-Sitzplatz eines Tonstudios den Sound einer Aufnahme möglichst analytisch und rein abhören zu können. Sogenannte Nahfeldmonitore können richtig viel Geld kosten und sind fürs Wohnzimmer völlig ungeeignet. Die Idee des Abhör-Monitors ist, durch die Nähe zum Hörer so gut wie möglich Raumeinflüsse (Nachklang) zu minimieren; in einem möglichst breiten, linearen (nicht geschönten) Frequenzbereich. Genau das, was ich an meinem Arbeitsplatz will. Meine klingen gut genug und sind m. E. besser und praktischer, als Consumer-Lautsprecher aus dem PC-Bedarfs-Geschäft fürs gleiche Geld.

Mikro

Ich nutze für synchrone Kommunikation am PC (z. B. VoIP) ein Mono-Mikrofon mit Nieren-Charakteristik, welches ich ursprünglich für ein Diktiergerät gekauft hatte, dessen eingebautes Mikro mir zu schlecht war. Es ist qualitativ weit von einem Profi-Mikro aus einer Sprecherkabine eines Tonstudios entfernt, aber deutlich besser, als die Mikros, die in billigen Standard-Headsets eingebaut sind.

Kopfhörer

Um akustische Feedbacks zu verhindern, stecke ich bei Bedarf In-Ear-Kopfhörer in meine Ohren und den Kopfhörereingang der Aktivboxen.

Ich bin eitel und finde, ich sehe mit Knöpfchen im Ohr viel besser aus, als mit Headset oder Mickimaus-Kopfhörern.

Mixer

Ein kleiner Mixer ist per USB mit dem PC verbunden.

Webcam

Eine Webcam mit max. 1024 x 768 Pixel Auflösung – also nicht das tollste oder neueste Gerät.

Scanner

Scanner benutze ich häufig. Was mit der Schneckenpost ankommt, wird weggeschmissen oder digitalisiert. Ein elektronisches Dokument finde ich schneller wieder und habe es bei Bedarf auch dabei (Datensynchronisation mit einem Laptop). Ich benutze kein Multifunktionsgerät, was alles kann (… nur nichts richtig), sondern einen Einzugsscanner und einen Flachbettscanner.

Einzugsscanner

Viele DIN A4 Seiten in einem Rutsch, ein- oder beidseitig und schnell einzuscannen und als PDF abzuspeichern ist die Hauptaufgabe des Einzugsscanners.

Flachbettscanner

Kleine Quittungen, Seiten aus gebundenen Büchern etc. scanne ich mit dem Flachbettscanner. Er wird via USB mit Strom versorgt. Bei Bedarf hole ich ihn aus dem Regal. Er passt auch in die Aktentasche, neben das Laptop; praktisch, z. B. in der Bibliothek.

Drucker

Ein Schwarz-Weiß-Laserdrucker steht in Armweite am Schreibtisch. Ich lese zwar viel am Bildschirm, wenn ich aber einen Text wirklich gedanklich durchdringen will, brauche ich Papier und Stifte.

Stromverteiler

Ein Stromverteiler mit Schaltern. Jeder einzelne Verbraucher (oder Verbrauchergruppe) kann individuell ein- oder ausgeschaltet werden. Scanner, Drucker, Lautsprecherverstärker und die drei Monitore sind so je nach Bedarf einzeln zu- und abschaltbar. Der Stromverteiler steht hinter der Tastatur, unter den Monitoren. „Aus“ spart Strom und verhindert Ablenkungen.


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